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Fokus Haut
Haut und Gesellschaft
Die Stigmatisierung von Hautveränderungen beginnt bereits in der Kindheit durch die Darstellung von Filmcharakteren. Bösewichte haben oft Hautmerkmale wie Narben oder Akne, während „gute“ Figuren makellose Haut besitzen. Diese unbewusste Prägung beeinflusst unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Attraktivität und Kompetenz. Studien zeigen, dass wir beruflich, sowie privat Menschen nach Äußerlichkeiten bewerten und dass Menschen mit Hauterkrankungen, wie Akne, oft als weniger kompetent oder sozial weniger attraktiv wahrgenommen werden. Diese Vergleiche sind schmerzhaft und übersehen, dass es sich bei Akne und anderen Hauterkrankungen um medizinische Zustände handelt. KosmetikerInnen und HautexpertInnen sollten sich dieser Vorurteile bewusst sein, um Betroffene professionell und empathisch zu begleiten.
Haut und Gesellschaft - Einführung