Haut und Hormone
Der weibliche Zyklus
Das Mikrobiom ist ein essenzieller Bestandteil der Hautbarriere und steht in enger Wechselwirkung mit hormonellen Prozessen. Es produziert hormonähnliche Substanzen wie GABA, Histamin und MSH, die Entzündungen, Hautregeneration und Pigmentierung beeinflussen. Ein unregelmäßiger Zyklus kann sich negativ auf die Haut auswirken, indem er Feuchtigkeit, Sebumproduktion und Hautelastizität verändert. Studien zeigen, dass ein unregelmäßiger Zyklus mit erhöhter Hautrötung, verstärktem Wasserverlust (TEWL) und vermehrten Falten in Verbindung stehen kann. Gleichzeitig beeinflussen Hormone die Keratinisierung und Fettzusammensetzung der Haut, was wiederum die Mikrobiom-Zusammensetzung bestimmt. Das Mikrobiom gibt über hormonähnliche Stoffe „Rückmeldungen“ an den Körper und spielt so eine zentrale Rolle in der Hautgesundheit.