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Chemie
Glykation
AGEs (Advanced Glycation Endproducts) entstehen durch die Reaktion von Zuckermolekülen mit Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren. Sie können endogen im Körper gebildet oder exogen über die Nahrung aufgenommen werden. AGEs beeinträchtigen die Zellfunktion durch oxidativen Stress, Proteinvernetzung und Bindung an Rezeptoren wie RAGE, was Entzündungen und Gewebeschäden verstärkt. Sie sind mit Neurodegeneration, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Hautalterung assoziiert. Die Mechanismen umfassen direkte Zellschädigung, erhöhte freie Radikalbildung und Störung antioxidativer Prozesse. Da AGEs maßgeblich durch Ernährung beeinflusst werden, kann eine gezielte Reduktion ihrer Aufnahme die Zellgesundheit verbessern.